Ökologischer Fußabdruck – Neue Wege latschen


Was brauchst du zum glücklichen Leben? Eine intakte Umwelt könnte uns alle ernähren, mit Energie und Rohstoffen versorgen und Luft und Wasser zum Überleben bieten. Doch heute hungert jeder Siebte auf dieser Welt und die Natur kommt an vielen Orten an ihre Grenzen und stirbt. Wie viel kann statistisch jeder verbrauchen, sodass diese EINE Welt für ALLE reicht? Auf spielerische Art und Weise wird der Frage auf den Grund gegangen und eine Idee entwickelt, wie wir zusammen leben könnten.

Workshopablauf:

Dieser Workshop hat 2 oder 3 Blöcke, je nachdem, ob wie viel Zeit man sich für die „Zukunftswerkstatt“ nimmt. Dauer eines Blockes sind 4 Std.

Auswertung des „Footprint“-Fragenbogens

Auchtung: Der Fragebogen ist etwas veraltet! Beispielsweise sind die Schadstoffe für Flugzeugfliegen ein vielfaches größer als in dem Fragebogen errechnet.

1. Wo ist das eigene ökologische Verhalten vorbildlich?
2. Wo gibt es Nachholbedarf?
3. Was könnte von mir verändert werden?

4. Wozu wäre ich bereit, was würde ich in meinem Lebensstil verändern?
5. Auf was würde ich nicht verzichten wollen?
6. Wozu muss sich auf gesellschaftlicher Ebene etwas ändern?

Die Fragen 2 bis 4 könnten in einer Zusammengefasst werden: Was möchte /könnte oder sollte ich in meinem Lebenstil ändern?

Zu den Globalen Hektar: Weltweit gibt es 51 Mrd. ha, wobei durch Meere, Eis und Wüsten nur 11,1 Mrd. ha produktive Fläche zur Verfügung stehen.

Themen, die angesprochen werden können, beim Auswerten des Fragebogens:

  • Reisen => Fliegen sollte doppelt so teuer sein, als Zugfahren (Bahn muss staatlich bleiben und subventioniert werden durch Steuern auf die Flugindustrie) Zugfahren muss die billigste Fortbewegung sein.
  • Import => Die Menschenrechtsstandards, die wir in Deutschland nach der Französischen Revolution installiert haben, (weil wir nicht mehr wollten, dass Kinder für uns arbeiten oder Menschen wie Sklaven arbeiten müssen, damit wir unsere Produkte kaufen können) müssen wir weiter wahren. Durch die Globalisierung hilft es aber nicht mehr, wenn wir die Menschenrechte in deutschen Grenzen erhalten, denn die Produktion findet hier gar nicht mehr statt. Wir können aber auch nicht in andere Länder eingreifen. Wir können aber, genauso wie wir Sicherheits- und Gesundheitsstandards auf Importprodukte erlegen, auch Menschenrechtsstandards auf diese Produkte legen, damit wir weiterhin menschenwürdige Produkte kaufen können.
  • Bewusstsein => Die TN kommen nun selbstständig darauf, dass mehr Bewusstsein nötig wird. In diesem Zusammenhang kann man „weltwärts“ erklären damit die TN eigene Erfahrungen sammeln können, bzw., wenn es sich um Rückkehrer_Innen handelt, die Bildungsagenten vorstellen.

Gruppengröße/Zusammensetzung:

Anzahl Thematik und Methoden eignet sich in dieser Form für Schüler ab 15 Jahren bis hin zu Jugendlichen. Vorher empfiehlt sich eher die Arbeit durch Erlebnispädagogik in der Natur, um zunächst das Empfinden und Wertschätzen der Natur zu fördern.

Ähnliche Workshops: Methoden und Aktionen:

Planspiel „Ensiga-footprint

Wie passen unsere Fußabdrücke auf diese Erde?“ Ensiga-footprint: Wie passen unsere Fußabdrücke auf diese Erde?   Als Workshopleiter möglichst alle Methoden vor dem Workshop selber ausprobieren.

Zum Thema Lebensmittel und deren globale Verteilung: bildungsagenten.com/category/bildungskoffer/ernahrung-und-lanswirtschaft/

Ernährungsprobleme, CO2-Auststoß und Landverbrauch durch Fleichkonsum: bildungsagenten.com/fleisch/

Gesamtverbrauch eines Menschen – der Fußabdruck: bildungsagenten.com/latsch

Berechnung des Ökologischen Fußabdruckes: https://www.box.com/s/gu3w5u85kiizotqjpfiu

Zukunftswerkstatt:Eine Moderationstechnik zum Entwickeln von Visionen und Lösen von Problemen. bildungsagenten.com/zukunftswerkstatt

Selber Containern.

Wir haben ein paar Tipps gesammelt, wie das Containern legal sein kann: Aktionsidee

Cooling down – Die Energiewendekonferenz, ein innovatives Brettspiel mit viel Diskussionen

Workshopthema: (inhaltlich)

Oft ist es sehr schwer sich kritisch mit seinen eigenen Gewohnheiten und Lebensstilen zu beschäftigen, da sie sehr ins persönliche gehen. Viele fühlen sich sofort brüskiert und daher geht es hier nicht darum Menschen einzuschränken, sondern sie zu befreien. Befreien vom Konsumzwang. Hinweisen auf ihre Freiheiten, Unabhängigkeiten und Leben in einer schönen Umwelt.

Quellen und weiterführende Links:

Zum Auswerten des Spiels:

Footprint online ausfüllen: http://www.footprint-deutschland.de/inhalt/start Es gibt viele weitere Footprintrechner bei Google, es lohnt sich verschiedene auszuprobieren.

Es gibt ein Netzwerk, das den Abfall gut organisiert und dadurch viel Spart. http://foodsharing.de/ in jeder größeren Stadt.

Der wirklich gute und sehenswerte Film: Home http://www.youtube.com/homeproject

Buchtipp „Think Global“ http://www.amazon.de/Think-Global-Projekte-Globalen-Jugendarbeit/dp/3834606685

Anmerkungen / Optionen / Rückmeldungen:

Erstellt durchErstellt durch: Helmut@bildungsagenten.com und Gido siegel.guido [at] googlemail.com.

Hinweis: Die Kommentarfunktion unter dieser Beschreibung soll den Bildungskoffer verbessern also nutzt sie und erzählt von euren Erfahrungen.

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